Kurz-Infos

OP-Dauer:
20 - 120 Minuten

Anästhesie:
Keine

Klinikaufenthalt:
1/2 - 2 Stunden

Zu beachten:
Sonnenschutz für 1 - 2 Wochen

Schorfbildung:
Gelegentlich für 3 - 5 Tage

Duschen:
Sofort

Sportpause:
2 Wochen

Sonnenbad, Solarium:
Nach 2 - 4 Wochen

Besondere Gefahr:
Pigmentstörungen

Kosten:
Preis auf Anfrage

Dauerhafte Haarentfernung - Laserepilation

Dauerhafte Haarentfernung - Laserepilation

Ungewolltes Haarwachstum ist ein weit verbreitetes kosmetisches Problem beider Geschlechter. Viele Methoden zur dauerhaften Haarentfernung sind unzureichend. Die Nadelepilation ist schmerzhaft und birgt auch bei korrekter Durchführung ein nicht unerhebliches Narbenrisiko. Zupfen, Wachsen, Rasur oder herkömmliche Epilation sind ebenfalls schmerzhaft und nicht dauerhaft. Betroffene waren bisher ihr Leben lang mit diesem Problem konfrontiert. Auch nicht ganz so offensichtliche Körperstellen wie Achseln, Bikinizone oder Beine machen oft schwer zu schaffen.

Welche Ergebnisse können erzielt werden?

Das Light Sheer Diodenlaser System wurde 1998 von der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) als erster Diodenlaser für die dauerhafte Haarentfernung zugelassen. Die Erfahrungen zeigen, dass sich das Diodenlaser System bei allen Hauttypen einsetzen lässt. Besonders gute Ergebnisse werden bei der Behandlung von dunkleren Haaren erzielt. Weiße und graue Haare können dagegen nur unzureichend behandelt werden. Eine effiziente Behandlung ist an allen Körperregionen möglich.

Beim Diodenlaser handelt es sich um einen Laser mit einer Wellenlänge von 800 nm im roten Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums. Neu an dem Diodenlaser ist eine patentierte Kühlspitze, durch die die Laserenergie mittels eines auf ca. 4° C gekühlten Saphir-Kristalls gebündelt wird. Die Kühlung bewahrt die Epidermis vor Hitzeschäden und sorgt für eine schmerzlindernde Wirkung. Die Kühlspitze wird während der Behandlung mit leichtem Druck aufgesetzt. Dadurch kommt das senkrecht liegende Haar in eine waagerechte Position, der Abstand zum Follikel wird verkürzt und das Haar kann dadurch effektiver behandelt werden. Durch die Kühlung wird das Melanin der Haut geschützt, es treten kaum epidermale Veränderungen auf.

Das Schlüsselelement bei der Laserepilation ist das Melanin. Die vom Diodenlaser auf die Haut gebrachte Energie wird vom Melanin im Haarschaft und im Follikel absorbiert, dort in Wärmeenergie umgewandelt und führt dadurch zur Zerstörung der im Haarwachstum befindlichen Haare. Alle Haare unterliegen einem natürlichen Wachstumszyklus, bestehend aus einem aktiven Wachstum (anagene Phase), einer Rückbildungsphase (catagene Phase) und der Ruhephase (telogene Phase). Wie bei allen Laserepilationssystemen ist die Behandlung nur in der anagenen Phase (Wachstumsphase) des Haares wirksam. Die günstigste Zeit für die Behandlung ist der Beginn der Wachstumsphase.

Anästhesieform

Aufgrund der schmerzlindernden Wirkung durch die patentierte Kühlspitze ist eine Anästhesie nicht erforderlich, ggf. kann 30 Minuten vor der Behandlung an besonders empfindlichen Stellen eine Anästhesie-Creme aufgetragen werden.

Wie verläuft die Behandlung?

Mehrere Wochen vor der Behandlung sollten die Haare nicht mehr gezupft oder mit Wachs entfernt werden, da hierdurch in der Regel eine starke Reizung der Haarbälge hervorgerufen wird. Zur Behandlung müssen die Haare nicht sichtbar sein, d.h. es kann bis 2 Tage vor der Behandlung normal weiter rasiert werden. Vor der Behandlung sollte mehrere Wochen auf Solariumbesuche und intensive Sonnenbestrahlung verzichtet werden. Bei Nichtbeachtung besteht die Gefahr einer zeitweiligen Über – oder Unterpigmentierung im Behandlungsareal.

Nach Festlegung des Hauttyps werden die zu behandelnden Hautareale gereinigt, eingezeichnet und rasiert. Mit den gesicherten Laserparametern wird nach einem "Probeschuss" mit einer maximalen Frequenz von 2 Hz weiter gearbeitet.

Nach der Behandlung ist mit einem leichten Brennen und einer Hautrötung, gelegentlich auch mit Krustenbildung für Stunden bis zu einigen Tagen zu rechnen. Die Areale werden zunächst gekühlt und anschließend mit einem "beruhigendem" Gel versorgt.

Welche Komplikationen können bei einer Laserhaarentfernung auftreten?

Normale Nebenwirkungen sind leichte Schmerzen während der Behandlung sowie eine Rötung und geringe Schwellung für ein bis zwei Stunden nach der Behandlung. Insbesondere können nach der ersten Behandlung oberflächliche Verschorfungen (Krusten) auftreten, die nicht entfernt werden sollten, da sonst die Gefahr einer Narbenbildung besteht.

Zeitweilige Pigmentierungsstörungen mit hellen oder dunklen Flecken ist bei ca. 15% der behandelten Patienten zu rechnen. Diese bilden sich langsam, normalerweise vollständig, zurück. Durch den Schutz der oberflächlichen Hautschichten ist auch die Behandlung von dunkleren Hauttypen möglich. Sehr selten treten Entzündungen im Bereich der behandelten Hautareale auf, auch diese sind innerhalb von einigen Tagen vollständig rückläufig.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Direkt nach der Behandlung werden die Hautareale in der Praxis gekühlt und die Haare von der Hautoberfläche entfernt. Nach der Behandlung sollten Sie für einige Wochen eine intensive Sonnenbestrahlung vermeiden. Lässt es sich nicht vermeiden, sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem Lichtschutzfaktor 20 oder höher benutzt werden.
Da die Haare am erfolgreichsten nur in der anagenen Phase behandelt werden können, sich aber in unterschiedlichen Phasen befinden, müssen die Sitzungen im Gesicht in Intervallen von 4 Wochen wiederholt werden, um einen dauerhaften Haarverlust zu erreichen. An den übrigen Körperregionen sollte ein Intervall von etwa 8 Wochen eingehalten werden. Es ist mit vier bis sechs Behandlungen zu rechnen.

Das Diodenlaser System wird seit 1998 in unserer Praxis mit Erfolg eingesetzt. Die meisten der behandelten Patienten konnten bereits nach zwei bis drei Behandlungen einen deutlichen Rückgang des Haarwachstums feststellen und sind mit dem erzielten Behandlungsergebnis sehr zufrieden.

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