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Ordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (vormals Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen)

Dr. med. Stephan Düchting
Ostring 3
59065 Hamm

Telefon: 0 23 81 - 54 00 22
Telefax: 0 23 81 - 54 00 15

Rekonstruktive Chirurgie

Was ist Rekonstruktive Chirurgie

Die Rekonstruktive Chirurgie in unserer Praxis befasst sich in erster Linie mit der Wiederherstellung von Form und Funktion nach Tumoroperationen sowie mit der Korrektur angeborener Fehlbildungen. Für den Rekonstruktiven Chirurgen ist die spezielle Kenntnis der Durchblutungsmuster der verschiedenen Gewebe von äußerster Wichtigkeit. Nur Gewebe, das gut durchblutet ist und damit eine ausreichende Sauerstoffzufuhr erhält, kann für die Rekonstruktionen eingesetzt werden. Die Rekonstruktive Chirurgie ist zu einem großen Anteil in den übrigen Bereichen der Plastischen Chirurgie, d.h. in der Handchirurgie, der Verbrennungschirurgie und selbst in der ästhetischen Chirurgie enthalten.

Welche Ergebnisse können erzielt werden?

Da sehr viele Defekte die Körperoberfläche und damit das Äußere des Menschen betreffen, hängt das Gelingen der Rekonstruktiven Chirurgie in hohem Maße davon ab, ob auch die ästhetische Seite des Operationsergebnisses für den Patienten akzeptabel ist.

In jedem Fall werden Sie vor der Operation ausführlich über die unterschiedlichen in Betracht kommenden Möglichkeiten des Eingriffs informiert. So können Sie sich ein genaues Bild von dem zu erwartenden Ergebnis und den möglicherweise resultierenden Narben machen.

Gefäßgestielte Lappenplastiken

Die Deckung von Defekten ist die häufigste Aufgabe der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie. Mit größter Präzision wird körpereigenes Gewebe aus seiner ursprünglichen Lage gelöst, verlagert und in den Defekt neu eingesetzt. Von Anfang an ist die Schonung einer gerade ausreichenden Gewebsbrücke das grundlegende Prinzip, über die die Blutversorgung des verlagerten oder verpflanzten Gewebes sichergestellt wird.

Lokale Lappenplastiken

Die Geometrie spielt sowohl bei der Form als auch bei der Verlagerung von Lappen eine entscheidende Rolle. Bei der Planung eines Lappens muss zahlreichen Erfordernissen Rechnung getragen werden: der durch Wegnahme eines Lappens entstehende Defekt, der sogenannte Hebedefekt, kann nur dann primär verschlossen werden, wenn z.B. das umgebende Gewebe ausreichend dehnbar ist. Weiterhin sind Form und Lage der verbleibenden Narben, z.B. im Verhältnis zu den mimischen Falten des Gesichts oder zu den Beugefalten der Extremitäten zu berücksichtigen. So können einfache Dehnungslappenplastiken oder wie bei Narbenkorrekturen Z-Plastiken, aber auch W-Plastiken oder V-Y-Verschiebelappenplastiken bereits zum gewünschten Erfolg führen. Größere Körperdefekte können durch gestielte Lappenplastiken oder Spalthaut- oder Vollhauttransplantate korrigiert werden.

Hauttransplantation

Viele Probleme der Rekonstruktiven Plastischen Chirurgie werden durch Verpflanzungen von Haut gelöst als sogenannte "freie Voll- oder Spalthaut-Transplantation", bei der das transplantierte Gewebe im Empfängerbett einwachsen muss. Vor allem bei freier Transplantation ist die Qualität des Empfängerbettes entscheidend für das Gelingen. Infektionen, Narben und Bestrahlungsfolgen sind dabei ungünstige Voraussetzungen und erschweren die Transplantation. Überall dort, wo eine freie Transplantation geringe Chancen hat, bietet die gefäßgestielte Transplantation Vorteile, da sie vom Empfängerbett weitgehend unabhängig ist.

Implantate

Bei vielen Aufgaben der Rekonstruktiven Plastischen Chirurgie sind Implantate unverzichtbare Hilfsmittel - zeitweise oder auch auf Dauer. Nicht selten stellen sie zur Wiederherstellung mit körpereigenem Gewebe eine einfachere Alternative dar. Silikonimplantate zum Brustwiederaufbau sind immer dann unverzichtbar, wenn körpereigenes Gewebe nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung steht, um das Volumen einer Brust wieder aufzubauen. Der Plastische Chirurg ist bemüht, möglichst unauffällige Nähte für die Haut zu verwenden. Intrakutane Nähte, d.h. unter der Haut liegende fortlaufende Nähte sind dafür gut geeignet. Das auffällige Strickleitermuster, das nach fast allen Hautnähten verbleibt, die mit Einzelknopfnähten angelegt wurden, kann so recht einfach vermieden werden.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt

Kleinere rekonstruktive Eingriffe können in örtlicher Betäubung, größere sollten in Narkose durchgeführt werden. Abhängig von der Größe und der Lage der betroffenen Körperregion kann ein Klinikaufenthalt für die Dauer von bis zu einer Woche erforderlich sein.

Wie verläuft die Behandlung?

Abhängig vom Ausgangsbefund kommen unterschiedliche Techniken zur Anwendung. Gelegentlich wird als Vorbereitung vor einer solchen Narbenkorrektur ein Silikonbeutel (Gewebe- oder Skinexpander) eingesetzt, der schrittweise über ein Ventil mit Kochsalzlösung aufgefüllt wird, um genügend Haut für die operative Defektversorgung zu erhalten.

Welche Komplikationen können bei einer rekonstruktiven Operation auftreten?

Wie bei jeder Operation kann es durch Wundheilungsstörungen zu unschönen Narben, dauerhaften Spannungen, Schmerzen und Blutergüssen sowie zu Infektionen kommen. Sobald Sie etwas Beunruhigendes feststellen, sollten Sie mit Ihrem Chirurgen darüber sprechen. Er berät Sie gerne ausführlich und informiert Sie gegebenenfalls über eine geeignete Nachbehandlung. Durch den postoperativen Heilungsprozess kann es durch Veränderungen der betroffenen Haut- und Geweberegionen zu leichten Ungleichmäßigkeiten im Gewebe kommen. Derartige Veränderungen können durch einen weiteren kleinen Eingriff korrigiert werden.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Bereits wenige Tage nach der Operation ist Ihre normale Beweglichkeit weitgehend wiederhergestellt und nach 2 Tagen bis 4 Wochen sind Sie wieder voll arbeitsfähig. Je nach Naht- und Verbandtechnik können Sie nach wenigen Tagen wieder wie gewohnt duschen und mit der Hautpflege beginnen. Über alle weiteren Maßnahmen zur individuellen Nachbehandlung sowie über Kontrolluntersuchungen und entsprechenden Terminen werden Sie bei der Entlassung aus der Praxisklinik oder Klinik informiert. Während der ersten Wochen sollten Sie die betroffene Körperregion nur vorsichtig bewegen und übermäßiges Dehnen und Strecken vermeiden.

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