Kurz-Infos

OP-Dauer:
2 - 3 Stunden

Anästhesie:
Narkose

Klinikaufenthalt:
1 - 2 Tage

Sportpause:
4 - 6 Wochen (Beintraining ohne Erschütterung bereits nach 1 Woche)

Schwellungen:
2 Wochen

Duschen:
Duschen der Wunden nach 3 - 5 Tagen

Sonnenbad, Solarium:
Geschützt nach 3 Wochen,
ungeschützt nach 8 Wochen

Kosten:
Preis auf Anfrage

Brustverkleinerung

Was ist eine Brustverkleinerung?

Übergroße, hängende Brüste können nicht nur das Körperbewusstsein einer Frau beeinträchtigen, sondern auch zu schmerzhaften Veränderungen führen, die vor allem in den Bereichen von Brust, Nacken und Rücken auftreten. Wenn Sie darunter leiden und Sie sich durch Ihre Brüste gehemmt fühlen, können Sie eine Brustverkleinerung (im Fachjargon: Reduktions-Mammaplastik) in Betracht ziehen. Auch normal große Brüste, die nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahme an Fülle durch ein Implantat haben, können korrigiert werden. Eine Bruststraffung (im Fachjargon: Mastopexie) kann mit einer Brustvergrößerung durch ein Implantat kombiniert werden. Beide Operationen können prinzipiell in jedem Alter durchgeführt werden.

Welche Ergebnisse können mit einer Brustverkleinerung, Bruststraffung erreicht werden?

Generell wird eine kleinere, leichtere und festere Brust dadurch erreicht, dass überflüssiges Haut- und Brustgewebe im unteren Brustbereich entfernt wird. Mit den verbleibenden oberen Anteilen formt der Chirurg eine neue Brust. Für optimale Ergebnisse kann es zusätzlich erforderlich sein, überschüssiges Fettgewebe zu entfernen oder ein Brustimplantat einzusetzen. Bevor Sie sich zu einer Brustverkleinerung oder –straffung entschließen, sollten Sie sich ausführlich mit Ihrem Chirurgen beraten, welche Ergebnisse unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen erzielt werden können.

Sie sollten Ihrem Chirurgen unbedingt mitteilen, ob Sie eine starke Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft planen. In beiden Fällen kann sich die Brustform stark verändern und das Operationsergebnis beeinträchtigen.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt

Der Eingriff wird in der Regel stationär, reine Straffungen werden auch teilstationär mit einer Übernachtung durchgeführt. Die notwendigen Voruntersuchungen sind bis eine Woche vor dem Eingriff angeraten. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 3 Tagen zu rechnen.

Wie verläuft die Operation?

Vor der Operation sollte eine Tastuntersuchung, im Zweifelsfall eine Mammographie oder eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können. Als Raucherin sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin Ihren Nikotinkonsum einstellen, um das Risiko von Wundheilungsstörungen zu verringern. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation ist es ratsam, auf Schmerzmittel zu verzichten, wie z.B. Aspirin, da diese die Blutgerinnung verzögern.

Bei der Operation wird nach dem Entfernen überschüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt, nach oben verlagert und dort einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch Hautstraffung befestigt. Bei der Neuformung Ihrer Brust wird die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen, in die neue Position gebracht. Bei einer kleinen Brust, die nur gestrafft wird, kann gleichzeitig ein Brustimplantat zur Vergrößerung und besseren Formung der Brust eingesetzt werden. Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen und die Brust durch einen speziellen BH gestüzt. Drainagen sorgen für den ungehinderten Abfluss von Blut und Gewebeflüssigkeit. Je nach Ausmaß dauert der Eingriff etwa 2 bis 3 Stunden.

Unmittelbar nach der Operation und während der nächsten Tage werden Sie leichte Schmerzen empfinden. Außerdem wird es zu Schwellungen und Blutergüssen kommen, die sich jedoch im Laufe von mehreren Tagen und Wochen wieder zurückbilden. Die Berührungsempfindlichkeit Ihrer Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst beeinträchtigt sein. Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen nach ca. 6 Monaten beurteilt werden. Die Narben und eventuelle Verhärtungen im Gewebe verbessern sich sogar noch während der folgenden 1 bis 2 Jahre.

Welche Komplikationen können bei einer Brustverkleinerung, Bruststraffung entstehen?

Wie bei jeder Operation kann es durch Wundheilungsstörungen zu unschönen Narben, dauerhaften Spannungen, Schmerzen und Blutergüssen sowie zu Infektionen kommen. Sowie Sie etwas Beunruhigendes feststellen, sollten Sie mit Ihrem Chirurgen darüber sprechen. Er berät Sie ausführlich und informiert Sie gegebenenfalls über eine geeignete Nachbehandlung. Besonders bei großen Reduktionsgewichten von mehr als 500 Gramm pro Seite ist ein Sensibilitätsverlust an der Brustwarze nicht ausgeschlossen. In sehr seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen dazu führen, dass Gewebe (auch im Bereich der Brustwarzen) abgestoßen wird. In diesem Fall müsste mit einem erneuten Eingriff das betroffene Gewebe durch körpereigene Haut ersetzt werden.

Was ist nach dem Eingriff zu beachten?

Bereits wenige Tage nach der Operation ist Ihr normales Befinden weitgehend wiederhergestellt. Nach 2 bis 4 Wochen sind Sie wieder voll arbeitsfähig. Je nach Naht- und Verbandtechnik können Sie nach wenigen Tagen wieder wie gewohnt duschen und mit der Hautpflege beginnen. Ein spezieller BH sollte optimal sitzen, Ihre Brust stützen und sie nicht einengen. Sie sollten ihn mindestens 4 Wochen rund um die Uhr tragen. Der gleichmäßige Druck des Büstenhalters wirkt einer überschießenden Narbenbildung entgegen. Über alle weiteren Maßnahmen zur individuellen Nachbehandlung sowie über Kontrolluntersuchungen und entsprechende Termine werden Sie bei der Entlassung aus der Klinik informiert werden. Während der ersten Wochen sollten Sie die Oberarme nur vorsichtig bewegen und schnelles Dehnen und Strecken vermeiden. Sie, und natürlich auch Ihr Partner, sollten die nächsten 2 Monate äußerst behutsam mit Ihren Brüsten umgehen und jede Beanspruchung vermeiden. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten und Haushaltsarbeiten, wie z.B. Bügeln und Fensterputzen.

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